Kuglers OS

Runtime und Docker

Wie Kuglers OS produktive Laufzeitdaten als eigenes Inventar nutzt.

Runtime und Docker

Kuglers OS dokumentiert nicht, wie Docker allgemein funktioniert. Das Control Panel nutzt Containerdaten, um meine produktiven Anwendungen als eigenes Inventar sichtbar zu machen.

Aufgabe des Runtime-Moduls

Das Runtime-Modul liest den aktuellen Zustand produktiver Services, normalisiert die Daten und speichert eine Betriebsansicht in PostgreSQL. Dadurch kann das Dashboard zeigen, welche Services existieren, wann sie zuletzt gesehen wurden und ob ihr Zustand plausibel ist.

Erfasst werden unter anderem:

  • Name und technischer Identifier
  • Image und Version
  • aktueller Status
  • Restart-Verhalten
  • exponierte Ports aus Betriebssicht
  • Netzwerkzuordnung
  • Compose-Projekt und Service, falls vorhanden
  • letzte Sichtung

Docker-Verwaltung

Die Docker-Sicht in Kuglers OS ist eine Inventar- und Statussicht. Sie soll Container eigenen Projekten zuordnen, ihren Zustand erklären und auffällige Signale sichtbar machen. Sie ersetzt keine spezialisierte Containerverwaltung und speichert keine Secrets als Betriebsinventar.

Datenhygiene

Rohdaten aus der Runtime werden nicht ungefiltert übernommen. Labels mit sensiblen Schlüsselwörtern werden herausgefiltert. Environment-Werte werden nicht als Klartext-Inventar gespeichert.

Diese Entscheidung ist zentral: Kuglers OS soll Betriebsübersicht schaffen, aber keine neue Ablage für Secrets werden.

Synchronisation

Die Synchronisation aktualisiert vorhandene Einträge, legt neue Services an und markiert nicht mehr gesehene Einträge als unbekannt. So bleibt historische Orientierung erhalten, ohne entfernte Services sofort aus dem Modell zu verlieren.

Zuletzt aktualisiert: 1. Juni 2026