Kuglers OS

Runtime Integration

Wie Kuglers OS produktive Laufzeitdaten als eigenes Inventar nutzt.

Runtime Integration

Kuglers OS dokumentiert nicht, wie Containertechnik allgemein funktioniert. Die Anwendung nutzt Laufzeitdaten, um meine produktiven Anwendungen als eigenes Inventar sichtbar zu machen.

Aufgabe des Moduls

Das Runtime-Modul liest den aktuellen Zustand produktiver Services, normalisiert die Daten und speichert eine Betriebsansicht in der Datenbank. Dadurch kann das Dashboard zeigen, welche Services existieren, wann sie zuletzt gesehen wurden und ob ihr Zustand plausibel ist.

Erfasst werden unter anderem:

  • Name und technischer Identifier
  • Image und Version
  • aktueller Status
  • Restart-Verhalten
  • exponierte Ports aus Betriebssicht
  • Netzwerkzuordnung
  • Compose-Projekt und Service, falls vorhanden
  • letzte Sichtung

Datenhygiene

Rohdaten aus der Runtime werden nicht ungefiltert in die Oberfläche übernommen. Labels mit sensiblen Schlüsselwörtern werden herausgefiltert. Environment-Werte werden nicht als Klartext-Inventar gespeichert.

Diese Entscheidung ist wichtig: Kuglers OS soll Betriebsübersicht schaffen, aber keine neue Ablage für Secrets werden.

Synchronisation

Die Synchronisation aktualisiert vorhandene Einträge, legt neue Services an und markiert nicht mehr gesehene Einträge als unbekannt. So bleibt historische Orientierung erhalten, ohne entfernte Services sofort aus dem Modell zu verlieren.

Abgrenzung

Das Modul ersetzt keine spezialisierte Runtime-Verwaltung. Es bildet die für meine Plattform relevante Sicht ab und verknüpft sie mit Projekten, Domains, Backups und Dokumentation.

Zuletzt aktualisiert: 31. Mai 2026